Slide
In der Arbeitssicherheit gibt es viele Themen, die organisiert, unterwiesen und geschult werden müssen. Es gibt dabei brisante Themen, für die Sie wegen der Sachkunde lieber auf externe Spezialisten zurückgreifen oder die gemäß „der Prophet im eigenen Land ist nichts wert“ durch externe Fachkräfte eher angenommen werden. Zum Beispiel, wenn es um die Fragen der „Übertragung von Unternehmerpflichten“ und „Verantwortung von Führungskräften“ geht. Beides umfangreiche Themen für die Gerichtsfeste Organisation in der Arbeitssicherheit.
Führungskräfte, die zum ersten Mal mit Themen aus dem Bereich der gerichtsfesten Organisation in Berührung kommen, reagieren häufig mit Zurückhaltung – insbesondere, wenn es um Unterschriften auf sogenannten „Übertragungen von Unternehmerpflichten“ geht. Nicht selten entsteht der Eindruck, der Arbeitgeber wolle sich auf diesem Weg seiner Verantwortung entziehen oder Risiken auf andere abwälzen.
Diese Befürchtungen sind nachvollziehbar, basieren aber meist auf fehlenden Informationen oder unklarer Kommunikation. Wenn der rechtliche Rahmen und die Bedeutung der Pflichtenübertragung nicht ausreichend erklärt werden, entsteht schnell Unsicherheit – und mit ihr die Ablehnung.
Dabei kann genau das vermieden werden: Ängste und Vorbehalte lassen sich wirksam ausräumen, wenn das Thema von Anfang an transparent, strukturiert und im Dialog vermittelt und klar gemacht wird, dass die oberste Führung stets in der Verantwortung bleibt. Führungskräfte sind in ihrer Rolle entscheidend für die Umsetzung einer gerichtsfesten Organisation – sie benötigen daher Klarheit, Orientierung und das sichere Gefühl, Teil eines verantwortungsvollen Systems zu sein.
Eine sorgfältige Einführung in die Zusammenhänge, die praktische Bedeutung sowie die rechtliche Absicherung schafft Vertrauen. So entsteht Bereitschaft – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Verständnis und Überzeugung.

Meine Publikationen: