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Für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen stehen unterschiedliche Herangehensweisen zur Verfügung. Entscheidend ist, das Verfahren zu wählen, das zur Struktur, Größe und Zielsetzung des Unternehmens passt.
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen liefert durch eine objektive Betrachtung wertvolle Erkenntnisse über die Quellen psychischer Beanspruchung im Arbeitsalltag. Sie ermöglicht eine fundierte Stressanalyse, bewertet die Arbeitsbedingungen im Kontext psychischer Belastung und zeigt konkrete Ansatzpunkte für wirksame Verbesserungen auf.*
Ich arbeite zur Ermittlung der psychischen Belastungen erprobt mit folgenden Tools, gern auch nach Ihren Vorgaben.
Der KFZA ist ein quantitatives Verfahren zum Ermitteln der Verhältnisprävention. Er gehört als Fragebogen zu den Screeningverfahren für die Ermittlung Psychischer Belastungen. Er ist diesbzüglich rechtssicher, da der Fragebogen auch in der BAuA-Toolbox empfohlen wurde. Der Fragebogen kann aber auch zum generellen Ermitteln der Verhältnisse in der Organisation eingesetzt werden.
Der Fragebogen steht als Onlinetool zur Verfügung, kann aber auch im Briefverfahren oder im sogenannten Klassenzimmer-Verfahren genutzt werden. Die Anwendung erfolgt durch die Beschäftigten.
Sie können den Fragebogen online testen. Bitte fordern Sie die Zugangsdaten über unser Kontaktformular an.
Das Verfahren integriert das quantitative und qualitative Verfahren zum Ermitteln der Verhältnisprävention in einem Tool für die Ermittlung Psychischer Belastungen. Mit diesem Tool können Arbeitsplätze bezüglich potentieller psychischer Gefährdungen, das heißt die Auslöser für Stress am Arbeitsplatz analysiert und bearbeitet werden. Die Besonderheit im Verfahren besteht darin, dass Fehlbelastungen ermittelt werden, indem überprüft wird, ob eine kritische Kombination von zwei Dimensionen psychischer Belastung mit hoher beziehungsweise niedriger Ausprägung vorliegen. Das Verfahren besteht aus drei Teilen:
Die Methode nach Daimler ist ein exzellentes Tool für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastungen und zur Ermittlung der Stressgefahren am Arbeitsplatz. Ich setze den Fragebogen anwendungsgemäß als ein Analyseinstrument ein, zu dem die Beschäftigten im ersten Schritt nicht beteiligt werden müssen, aber auch in Workshops unter Beteiligung der Beschäftigten. Das Verfahren nach Daimler war in der BAuA-Toolbox enthalten.
Workshops sind als qualitatives Analysetool bei der Ermittlung psychischer Belastungen der Königsweg. Die Workshops sind Veranstaltungen mit einer kleinen Gruppe von bis zu acht Beschäftigten. Sie sind zeitlich begrenzt auf vier Stunden. Wesentlich an Workshops ist die Moderation. Meine Workshopmoderation sorgt für eine kooperative Zusammenarbeit der Beteiligten, den Rahmen, die Vertraulichkeit und das Einhalten von Regeln.
Workshops sind für mich das Mittel, wenn Beschäftigte an Entwicklungen beteiligt werden sollen und Ergebnisse gewünscht werden.
Interviews bzw. teilstrukturierte Interviews führen wir mündlich (auch telefonisch) als eine Form der Befragung durch. Wir ermitteln darüber Informationen, Sachverhalte oder Meinungen.
Interviews wende ich an, wenn Details zu klären sind oder nur wenige Personen an einem Thema zu beteiligen sind, die unter Umständen schlecht erreichbar oder zusammen zu bringen sind.